PRP Behandlung

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PRP - Eigenblutbehandlung bei Haarausfall

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PRP - Plättchenreiches Plasma - ist eine autologe (dem Patien zugehörige) Zubereitung von hochkonzentrierten Blutplättchen in Blutplasma. Die Alphagranula der Plättchen stellen ein natürliches Depot von zahlreichen Wachstumsfaktoren dar, die das Haar im Wachstum stimulieren können. PRP Therapien bei Alopezie haben sich in Studien als nützlich erwiesen.

PRP bietet eine reichhaltige Quelle von Wachstumsfaktoren.

Unter anderem:
PDGF - platelet-derived growth factor
TGF-β - transforming growth factor beta
VEGF - vascular endothelial growth factor
IGF-1 - insulinlike growth factor 1

Nach Verabreichen von PRP in die Kopfhaut werden die Plättchen durch dermales Kollagen endogen aktiviert. Laut eines Berichtes von Prof. Kiran Godse (IND) sollen innerhalb einer Stunde über 95 Prozent der gespeicherten Wachstumsfaktoren ausgeschüttet werden.

Die Wirkung von PRP bei androgenetischer Alopezie

• Stimulierung in der Wulstregion des Haarfollikels
• Verlängerung der Anagenphase des Haarzykluses
• Stimulierung der Angiogenese durch VEGF und PDGF, was eine Begünstigung des Haarwachstums mit sich bringt.

Ablauf einer PRP Haarwurzelbehandlung

Bei der PRP Therapie wird im ersten Schritt eine kleine Menge Blut entnommen. Dieses wird in einem Zentrifugationsgerät aufbereitet. Hierbei wird das Blutplasma von den restlichen Blutbestandteilen getrennt. Nach etwa 15 Minuten ist das körpereigene Blutkonzentrat für die Weiterbehandlung einsatzbereit.

Bisheriger Studien zufolge soll die PRP Behandlung vor allem bei der androgenetischen Alopezie (erblich bedingten) und bei alopecia areata (kreisrundem) am erfolgreichsten behandelt werden können. Eine Behandlung in frühen Stadien des Haarausfalls sei ebenfalls erfolgsversprechender.
 
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